Woman laughing under Crometta shower system.

So verhindern Sie mit einem Leckage-System Wasserschäden

Alle zwei Minuten kommt es in Deutschland zu einem Wasserschaden. Versicherungen verzeichneten für 2019 insgesamt 1,1 Millionen Schäden in einer Gesamthöhe von 3,1 Milliarden Euro. Damit gehörten Wasserschäden zu den häufigsten Schäden überhaupt. Im Schnitt beliefen sich die Kosten auf 2.881 Euro pro Schaden, darin waren Hausratschäden von durchschnittlich 1.744 Euro noch nicht eingerechnet.

​​​​​​​Immobilienbesitzer haben zwar die Möglichkeit sich gegen Wasserschäden zu versichern, doch nicht alle gemeldeten Schäden werden übernommen. Wer keinen Fachbetrieb für die Installation beauftragt hat, bleibt häufig auf den Kosten sitzen. Auch birgt der Alltag hohe Risiken: Altgeräte ohne Aquastop, alte Schläuche oder falsch eingebaute Dichtungen sind Hauptschadensverursacher.​​​

​​​​​​​Im Haus-Wasserkreislauf steckt ein hohes Leckage-Risiko

An Wasser- und Heizungsrohren liegen bis zu acht bar Druck an. Angenommen, ein Schlauch wird porös, eine Dichtung sitzt nicht richtig oder eine Rohrverbindung korrodiert: Selbst bei einem winzigen Leck rinnen über Monate oder Jahre hinweg abertausende Liter Wasser weitgehend unbemerkt in die Bausubstanz. Ihr Haus trägt massive Feuchtigkeitsschäden davon, die sich erst später in feuchten Bauteilen und durch Schimmelbildung zeigen. Im schlimmsten Fall wird aus einem geschädigten Haus ein Sanierungsfall. 

Fakt ist, dass jeder Immobilienbesitzer ein hohes Risiko eingeht, solange er seinen Hauswasseranschluss nicht gegen Wasserschäden absichert. Durchschnittlich 30 Wasserschäden pro Stunde in deutschen Haushalten sprechen eine deutliche Sprache. 

Dabei gibt es bereits technisch ausgereifte Sicherungssysteme, die einen Wasserschaden schon vor der Entstehung verhindern können. Leckage-Systeme.
 
Regelmäßiges Reinigen der Armatur schafft Glanz und Freude.

Was ist ein Leckage-System?

Ein Leckage-System überwacht den Hauswasseranschluss sowie den Wasserkreislauf einer Immobilie hinsichtlich des Wasserverbrauchs. 

Darüber hinaus prüft das System die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft oder auf dem Boden. Werden bestimmte Grenzwerte überschritten, leitet das System konkrete Schritte ein.

So funktioniert ein Leckage-System

Auf dem Markt sind sowohl einfache als auch komplexe Leckage-Systeme erhältlich. Einfache Systeme überwachen den Wasserkreislauf und alarmieren Sie, sobald sie eine ungewöhnlich hohe Wasserentnahme feststellen. Technisch aufwändigere Systeme sperren zusätzlich die Wasserzufuhr ab. Damit schützen sie zuverlässig vor Wasserschäden, die im hauseigenen Wasserkreislauf ihre Ursache haben. 

Der Unterschied der beiden Varianten schlägt sich im Preis nieder, denn technisch aufwändigere Lösungen mit automatischer Wasserabsperrung kosten mehr als einfache „Verbrauchs-Wächter“. So funktionieren sie:

1.    System-Sensoren überwachen den Wasserverbrauch, die Raumfeuchtigkeit und ggf. die Raumtemperatur.
2.    Weichen die Werte von den vorgegebenen Schwellenwerten ab, reagiert das System mit einer Warnmeldung, die z. B. an Ihr Smartphone gesendet wird.
3.    Technisch aufwändigere System sperren die Wasserzufuhr ab. Das verschafft Ihnen Zeit, die Leckage aufzuspüren und zu beseitigen.
4.    Bei einem Fehlalarm geben Sie die Wasserzufuhr per App aus der Ferne oder manuell vor Ort wieder frei.

Beide Systeme wirken sich in unterschiedlicher Höhe senkend auf die Prämien Ihrer Gebäudeschutzversicherung aus. Welches System am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation und Ihrem persönlichen Sicherheitsbewusstsein ab.

Leckage-Systeme: Welches ist das richtige für Sie?

Um Leckagen zu vermeiden oder substanzielle Wasserschäden zu verhindern, eignen sich Systeme mit unterschiedlichen Features. Wägen Sie ab, welche Merkmale für Sie besonders wichtig sind und wählen Sie mit Rücksicht darauf das entsprechende Produkt aus.

Integration ins Smarthome oder Stand-alone-Lösung

Ein Leckage-System lässt sich in eine vorhandene Smarthome-Struktur einbinden. Nutzen Sie bereits Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Home? Dann ist die Integration eine sinnvolle Entscheidung, denn auf diesem Weg können Sie individuelle Abläufe programmieren oder die komplette Steuerung Ihrer Hausversorgung aus nur einer App vornehmen.

Sensoren mit Batterie oder Netzanschluss

Feuchtigkeits-Sensoren können prinzipiell an jeder beliebigen Stelle im Haus aufgestellt werden, etwa direkt an der Wasch- oder Spülmaschine, im Keller oder unter Dachfenstern. So lässt sich auch feststellen, ob Wasser von außen ins Haus dringt. 

●    Kabelgebundene Detektoren schränken die Platzierung ein, denn es muss eine Steckdose in der Nähe sein. Der Vorteil ist, dass sie stets mit Strom versorgt werden. 
●    Batteriebetriebene Geräte sind maximal flexibel hinsichtlich ihres Standortes, die Batterien müssen jedoch regelmäßig ausgetauscht werden. Zwar warnen die Geräte bei niedrigem Ladestand, doch ist der rechtzeitige Austausch beispielsweise bei weiter entfernt liegenden Zweitimmobilien oder bei häufiger Abwesenheit nicht immer möglich.

Stumm oder hörbar

Sensoren mit akustischem Signal helfen dabei, den möglichen Ort der Leckage schneller zu finden, auch wenn das Smartphone mit der System-App nicht griffbereit ist.

Pontos Leckage-System für smarten Schutz

Ein intelligentes Leckage-System zum Schutz Ihrer Immobilie ist Pontos von hansgrohe. Es handelt sich um ein intelligentes Wassermanagement-System, das größere Wasserschäden unterbindet und auch Frostschäden vermeiden hilft. Dies gelingt durch die systematische Überwachung des Hauswassersystems und der herrschenden Umgebungstemperatur. 

Das Wassermanagement-System kontrolliert den Wasserkreislauf angefangen vom Hauswasseranschluss über alle abgehenden Verbrauchsstellen und Verteiler hinweg. Außerdem nimmt es nicht nur einen Wasser-Mehrverbrauch wahr, sondern bemerkt auch eindringendes Wasser von außen. 
Immer gut beraten

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