Inspiration für die Badezimmergestaltung

Hotelfeeling im eigenen Bad: 5 Tipps von hansgrohe Hotelexpertin Malisa Wittig

„Hoteliers gestalten ihre Bäder mit klarem Fokus auf Design, Funktionalität und Pflegeleichtigkeit – daraus kann man so viel für die Gestaltung des eigenen Badezimmers lernen”, sagt Malisa Wittig, Key Account Managerin für Hotels und Großprojekte bei hansgrohe. Hier gibt die Hotelexpertin 5 Designtipps für das Premium-Hotel-Gefühl im eigenen Bad.

Bad mit Seeblick.
Die meisten Privatbäder haben keinen Seeblick – Regendusche, beheizter Spiegel und Eyecatcher-Wasserhähne in Brushed Bronze sind aber denkbar.

Diese Designtipps von hansgrohe Hotelexpertin Malisa Wittig erwarten Sie:

Das Wichtigste im Überblick:

Design-Inspiration aus der Hotellerie: Hotelfeeling im eigenen Bad

„Hotelzimmer beurteilt man hauptsächlich nach zwei Kriterien: Wie bequem ist das Bett – und wie gut das Bad?”, sagt Malisa Wittig. „Einen richtig guten Eindruck machen Bäder, wenn sie modern und hochwertig ausgestattet sind, uns mit ihrem Design auf den ersten Blick begeistern – und wenn sie (mindestens) ein Highlight mitbringen: Das kann ein ausziehbarer Wasserhahn sein, eine freistehende Badewanne, ein Dusch-WC oder eine extragroße Regendusche.” Das Gefühl, das ein perfekt gestaltetes Hotelbad vermittelt, lässt sich auch in Ihrem privaten Badezimmer realisieren. Doch Hotelfeeling ist nicht gleich Hotelfeeling: Während die einen an ein ruhiges Spa-Bad mit skandinavischem Touch denken, brauchen andere ein perfekt funktionierendes Familienbad oder bekommen ihre Inspiration von einem Boutiquehotel mit starkem Designcharakter.

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Bad neu denken: Kreative Raumkonzepte fürs Privatbad

„Für Privatbäder kennen wir hauptsächlich das herkömmliche Badkonzept mit Badewanne und/oder Dusche, Waschbecken und WC in einem Raum. Aber das ist natürlich nicht die einzige Gestaltungsmöglichkeit. Hotels sind hier in die kreative Vorleistung gegangen: Sie arbeiten mit unterschiedlichen Raumkonzepten, um unterschiedliche Bedürfnisse – von Designaffinität über pure Funktion bis zum entspannenden Spa-Gefühl – anzusprechen. Davon kann man sich einiges abschauen”, sagt Malisa Wittig. Vor allem beim Neubau oder einer umfassenden Badezimmerrenovierung haben Sie die Möglichkeit, die räumliche Aufteilung Ihres Bads neu zu denken:

  • Ensuite-Bad im Schlafzimmer: Im Hotel ein notwendiger Standard, aber auch zuhause ist ein Badezimmer ensuite, also mit direktem Zugang vom Schlafzimmer, immer beliebter. Damit dieses Konzept funktioniert und die Privatsphäre auch bei Besuch gewahrt wird, sollte im Haus ein weiteres Familien- oder Gästebad mit Dusche verfügbar sein.

  • Offenes Badezimmer oder freistehende Badewanne im Schlafzimmer: „Designtechnisch ist ein offenes Bad ein absoluter Traum – tatsächlich ist es aber so, dass nach einem Vollbad die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer höher ist, als man es gerne hätte. Auch der schöne Schlafzimmerboden kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Besser ist es oft, das Badezimmer durch eine Glaswand abzutrennen – so lässt man Bad und Schlafbereich miteinander verschmelzen, umgeht aber die Nachteile”, sagt Malisa Wittig.

  • Private Spa im Badezimmer: Für alle, die ihr Bad in ein richtiges Spa verwandeln möchten, sind Whirlpool, Sauna oder Dampfdusche direkt im Bad das richtige. Dafür braucht es Platz – aber so wird das Badezimmer definitiv zu einem Rückzugsort, in dem Sie viel Zeit verbringen wollen werden.

Gemeinsam haben diese Raumkonzepte eines: Sie lösen das Bad aus seiner rein praktischen Rolle und machen es zu einem zentralen Bestandteil des Wohn- und Wohlfühlkonzepts – eben wie im Hotel. Besonders beliebt ist es auch, für diese Raumkonzepte das WC vom übrigen Bad zu trennen. Malisa Wittig: „In der Badplanung sehen wir immer häufiger, dass man sein Hauptbad ohne Toilette plant, und diese dann separat führt”. Der Vorteil ist klar, vor allem wenn mehr als eine Person im Haushalt lebt: Bad und WC können gleichzeitig genutzt werden.

Ob Sie sich bei Renovierung oder Neubau für ein individuelles Raumkonzept entscheiden, oder Ihr bestehendes Bad mit kleinen Änderungen aufhübschen möchten: Die Designtipps von Malisa Wittig geben Einblick, wie Profis das Beste aus jedem Bad herausholen.

Design-Tipp Nr. 1:
Investieren Sie in ein Highlight für Ihr Bad

„Hotels setzen gerne auf ein ruhiges, manchmal auch minimalistisches Erscheinungsbild – und punkten dann mit einem großen Highlight, das bei der Hotelsuche auf Fotos auffällt und auch nach dem Besuch im Gedächtnis bleibt”, sagt Malisa Wittig. Diese Taktik ist auch fürs Privatbad hilfreich: Wenn Sie sich aus Budgetgründen zwischen mehreren Wunschobjekten entscheiden müssen, ist es oft besser, auf ein Highlight zu setzen, als alles im mittleren Rahmen zu gestalten. Das könnte eine aufwendig verlegte Mosaikwand sein, wenn Ihnen das Design besonders wichtig ist. Wenn für Sie Entspannung und Komfort im Vordergrund steht, ist eine begehbare Regendusche oder ein besonders fortschrittliches Dusch-WC eine Option. „Für den Wow-Effekt setzen viele Hotels auch weiterhin auf freistehende Badewannen, zum Beispiel mit einem passenden freistehenden Wannenmischer. Der Trend bei der Planung von Privatbädern geht klar zur Dusche, da sie alltagstauglicher ist, gute Brausen aber mit ihren spannenden Strahlarten genau so viel Spa-Gefühl liefern. Wenn Sie den Platz für beides haben, ist Ihnen das absolute Hotelfeeling natürlich eh gewiss!”

 Porträtfoto Malisa Wittig

Viele Designer, mit denen ich zusammenarbeite, konzentrieren sich gerne aufs Waschbecken, weil man es zuerst sieht, wenn man das Bad betritt. Und es stimmt, ein Waschbecken mit passendem Wasserhahn ist ein toller Eyecatcher – aber eine schöne Dusche kann noch viel mehr: Eine große Kopfbrause mit mehreren Strahlarten punktet sowohl optisch als auch tagtäglich in der Benutzung. Das gilt fürs Privatbad genauso wie für Hotels.

Malisa Wittig, Key Account Manager Hotels und Großprojekte bei hansgrohe

Design-Tipp Nr. 2:
Gehobenes Lichtkonzept mit mehreren Lichtarten und Spiegel

„Viele Hotelbäder sind innenliegend, und haben kein natürliches Licht. Deshalb müssen sie auf andere Art kreativ werden, damit das Bad hell und angenehm ist: mit Spiegeln, Beleuchtung und Glaswänden. Diese Tricks werten auch Ihr Bad auf – auch wenn sie bereits ein Fenster im Bad haben.” Eine professionell gestaltete Badezimmerbeleuchtung besteht aus mehreren Lichtquellen: Eine gleichmäßige Grundbeleuchtung sorgt für Orientierung, gezieltes Funktionslicht am Spiegel erleichtert Pflege, Schminken oder Rasieren. Dimmbares Ambientelicht ergänzt das Beleuchtungskonzept: Mit warmer, indirekter Beleuchtung entsteht so eine ruhige, entspannte Stimmung – ganz ähnlich wie im Spa-Hotel.

Frau schminkt sich vor beheiztem, beleuchtetem Spiegel.
Ein Stück Technik, das die Abläufe im Bad so viel geschmeidiger macht: Der hansgrohe Xarita Lite Spiegel ist groß, beleuchtet und hat eine Anti-Beschlag-Heizung.

Beheizte und beleuchtete Spiegel sind Blickfänger und Funktionsobjekt zugleich

Großzügige, beleuchtete Spiegel lassen jedes Badezimmer heller und größer wirken. „In hochwertigen Hotelbädern setzt man gerne beheizte Spiegel ein, damit sie auch bei ausgedehnten Vollbädern nicht beschlagen”, sagt Malisa Wittig. „Das indirekte Licht fügt sich außerdem harmonisch in das Raumkonzept ein. So ist der Spiegel dann nicht nur praktisch, sondern hat auch eine Designfunktion.” Ein Detail, das sich nicht in vielen Privatbädern findet, im Hotelbad aber selten fehlt: Ein ausziehbarer Kosmetikspiegel mit LED-Beleuchtung für die Detailansicht.

Design-Tipp Nr. 3: Einheitliche Farbe für Duschkopf, Armaturen und Accessoires

Frau duscht unter großer Kopfbrause.
XXL-Regendusche Rainfinity, Schulter- und Handbrause und sogar Wandnischen in Brushed Bronze: Ein Duschdesign, wie man es in einem Hotel der absoluten Spitzenklasse findet.

Der Farbklassiker für Wasserhahn, Duscharmatur oder Badewanneneinlauf ist Chrom – aber wer heutzutage sein Badezimmer renoviert oder neu baut, hat mehr Auswahl: Moderne Farben wie Mattweiß, Mattschwarz oder Brushed Bronze bringen ein ganz anderes Gefühl ins Bad. Wichtig dabei: Wenn Sie eine Farbe gewählt haben, bleiben Sie ihr treu! Viele hansgrohe Armaturen sind in bis zu sechs Farben verfügbar – fürs Waschbecken, die Dusche und die Badewanne – und Sie können Ihre Designidee bei Badezimmer-Accessoires wie Seifenspender oder WC-Bürstenhalter fortsetzen. Sogar in die Wand einbaubare Nischen zur stilechten Aufbewahrung von Pflegeprodukten gibt es in denselben FinishPlus-Farben.

 Porträtfoto Malisa Wittig.

Ein ausschlaggebender Faktor, wie man Ihr Bad wahrnimmt, ist die Farbwahl. Mein Rat: Trauen Sie sich ruhig weg von Chrom. Bei allen internationalen Hotelprojekten ist momentan durchgängig Brushed Bronze die beliebteste Farbe. Wenn sich jemand etwas dunkleres wünscht, empfehle ich immer Brushed Black Chrome.

Malisa Wittig, Key Account Manager Hotels und Großprojekte bei hansgrohe

Design-Tipp Nr. 4:
Machen Sie Ihr Bad pflegeleicht und gut nutzbar

Die Ausstattung in Hotelbädern muss einiges können: robust sein, hohen Designansprüchen genügen, und intuitiv nutzbar sein. Außerdem sollte sie pflegeleicht und sparsam in Wasser- und Stromverbrauch sein, um die laufenden Kosten niedrig zu halten. Deshalb wählen Hotels ihre Ausstattung strategisch aus. Damit auch Sie lange Freude an Ihrem Bad haben, rät Malisa Wittig deshalb, sich beim privaten Badausbau daran zu orientieren, wie Hotelketten ihre Badezimmer gestalten:

Tipps von der Hotelexpertin für ein besonders angenehmes Nutzungserlebnis im Bad:

  • Geben Sie sich genug Bewegungsfreiheit, selbst wenn das bedeutet, auf eine Wanne zu verzichten.

  • Denken Sie an den Schallschutz, sowohl bei der Wahl des Materials für Ihren Boden, als auch bei der Dusche: Eine leise Strahlart  wie PowderRain macht einen großen Unterschied.

  • Mit einem beheizten und beleuchteten Spiegel mit Anti-Beschlag-Funktion erleichtern Sie sich die Routine im Bad.

  • Planen Sie ausreichend Stauraum sowie passende Ablageflächen. Besonders beliebt in Hotels sind Nischen in der Dusche.

So gestalten Sie ein pflegeleichtes, langlebiges Bad:

  • Aufsatz-Waschbecken sind im Trend, aber Unterbau-Waschbecken oder Waschtische sind unschlagbar, wenn es um schnelle Reinigung geht.

  • Achten Sie bei Ihrem WC  auf eine antibakterielle Beschichtung, damit sich Bakterien wie E.Coli und Salmonellen weniger schnell vermehren können, sowie eine spülrandlose Ausführung.

  • Bei innenliegenden Bädern ist sie unverzichtbar, doch auch, wenn Ihr Bad ein Fenster hat, hilft eine Lüftung dabei, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gleichgewicht zu halten, und somit Schimmel- und Bakterienwachstum entgegen zu wirken.

  • Mit wassersparenden Duschköpfen, die den Wasserdurchfluss mithilfe eines Durchflussbegrenzers reduzieren und, je nach Strahlart, dem Wasser Luft beimischen, tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern reduzieren auch Ihre Wasserrechnung – bei gleichbleibendem Duschvergnügen.

  • Besonders wichtig bei kalkhaltigem Wasser: hansgrohe Duschköpfe verfügen über flexible QuickClean-Silikonnoppen, die Sie durch simples Abrubbeln von Kalk befreien können. Düsen mit FlexPower sind ständig in Bewegung und können so das Kalkaufkommen um bis zu 50 % reduzieren. Auch bei der Auswahl Ihrer Armaturen können Sie sich einen Gefallen tun: Armaturen mit matter, gebürsteter Oberfläche kaschieren Kalkflecken im Vergleich zu glänzendem Chrom. Für noch weniger Kalkspuren setzen Sie Glaswände in der Dusche sparsam ein, und verwenden Sie eine moderne Duschrinne, damit das Wasser gut abfliest.

Porträtfoto Malisa Wittig.

Ein Faktor, an den man bei der Badezimmerrenovierung meistens erstmal nicht denkt, ist die Lautstärke von Duschgeräuschen. Vor allem, wenn das Bad wie bei einem Ensuite-Konzept direkt ans Schlafzimmer angeschlossen ist, ist es ein echter Vorteil, wenn man leiser duschen kann, ohne dass der Partner gestört wird. Dabei kann die Strahlart helfen: hansgrohe PowderRain ist ein sanfter, spritzarmer und dadurch leiserer Strahl. Er ist in vielen hansgrohe Brausen verbaut, sowohl in Kopf- als auch Handbrausen, zum Beispiel in Raindance Alive, Rainfinity und Pulsify.

Malisa Wittig, Key Account Manager Hotels und Großprojekte bei hansgrohe

Mann liest beim Zähneputzen einen Reiseführer.
Noch am Planen oder schon angekommen? Ein gut funktionierendes Bad ist ein Mini-Urlaub zuhause – jeden Tag.

Design-Tipp Nr. 5:
So wird Ihr Privatbad besser als jedes Hotel-Badezimmer

„Von der Gestaltung in Hotelbädern können wir viel lernen. Aber es gibt Details, die unsere eigenen Badezimmer noch schöner machen, die im Hotel einfach nicht möglich sind”, sagt Malisa Wittig. „Dazu gehören natürlich unsere Lieblingstextilien wie Bademäntel und Handtücher und Dekoration, die für uns persönlich bedeutsam ist. Aber auch bei der Grundausstattung haben Sie zuhause Möglichkeiten, die ein Hotelbad meist nicht bietet:”

  • Geschlossene Badmöbel: In Hotelbädern gibt es meist wenig geschlossenen Stauraum, aber zuhause machen Sideboards, Waschtischunterschränke und Hochschränke Ihren Alltag leichter: Alles ist aufgeräumt und doch griffbereit.

  • Extra wohnliches Badezimmer: Sitzgelegenheiten wie ein Sideboard oder ein Lounge Chair sowie Textilien wie ein fluffiger Teppich machen aus Ihrem Bad einen Aufenthaltsraum.

  • Hochwertige Spender für Shampoo, Lotion und mehr: Im Hotel sollen Marke, Inhaltsstoffe und Duft der angebotenen Produkte sofort sichtbar sein. Zuhause haben Sie die Freiheit, Ihre Produkte in einheitlichen Behältern unterzubringen, die zum Gesamtbild beitragen.

Von Hotels lernen: Profi-Ideen für Badezimmer-Ausstattung und Design

„Wenn ich gehobene Hotelketten bei ihren Großprojekten berate, stehen drei Dinge im Vordergrund: das Design, die Funktionalität und die Hochwertigkeit der Ausstattung.”, sagt Malisa Wittig. Dabei haben Hotels oft mehr Einschränkungen als Privatbäder: Vor allem, wenn kein natürliches Licht vorhanden ist, muss man durch die Gestaltung Leichtigkeit und Helle transportieren. Die Designrichtlinien, die dabei angewendet werden, kann man sich aber auch zuhause zu Nutzen machen. „Eine besonders langlebige, robuste Ausstattung, die einen hochwertigen Eindruck macht, ist die Grundlage für ein Bad, in dem man sich lange wohl fühlt. Aber was im Alltag wirklich Begeisterung auslöst, ist wenn man sich ein besonderes Highlight gönnt. Das kann für jeden anders aussehen: für Design-Liebhaber ist es ein besonders schöner Boden, eine Statement-Wand oder besonders geformte Armaturen – für andere sind vielleicht die Strahlarten einer XXL-Regendusche das Fokus-Feature. So oder so, Hotels bieten die perfekte Inspirationsfläche.”

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