Ganz egal, ob Sie aus Deutschland, den Niederlanden oder dem Vereinigten Königreich kommen: Wenn wir Sie nach Ihrem Lieblingsreiseziel fragen, wird Ihre Wahl mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Land am Mittelmeer fallen. Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland sind die Länder, in denen Europäerinnen und Europäer ihren Urlaub am liebsten verbringen. Warum dem so ist, wissen alle, die Sizilien, die Côte d’Azur oder die Costa Brava schon einmal besucht haben: Einzigartige Landschaften, ein herrliches Klima, der Blick auf das strahlend blaue Meer und dazu ein Lebensgefühl, das irgendwie anders ist als im Rest des Kontinents. Gelassener, entspannter, irgendwie lebenswerter. Warum sich da nicht einfach ein Stück Mittelmeer nach Hause holen?
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Bad in eine mediterrane Oase verwandeln. Wir erklären Ihnen alles Wissenswerte zu Materialien, Farben und Oberflächen, zeigen Ihnen, wie Sie Ihr mediterranes Bad – ob groß oder klein – perfekt planen, und machen auch vor dem nicht Halt, was schiefgehen kann.
Hier eine kurze Übersicht, was Sie erwartet:
Begleitet werden wir von unserer hansgrohe-Badexpertin Natascha Beha. Starten möchten wir dabei mit einer sehr einfachen Frage:
So etwas wie eine Bauanleitung für mediterrane Badezimmer existiert nicht. Entscheidend ist der Vibe. Wenn Materialien, Licht und Farben Urlaubsflair und Leichtigkeit vermitteln, entsteht ganz automatisch dieses Gefühl von Süden, das wir alle suchen.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Wenn Sie sich in Ihrem Badezimmer fühlen, als wären Sie im Urlaub, dann haben Sie alles richtig gemacht. Alles, was nun folgt, ist daher immer ein Kann und kein Muss. Wir möchten Ihnen einen Leitfaden mitgeben, der zeigt, wie Sie den Mittelmeer-Vibe zu sich nach Hause holen. Die Details gehören Ihnen ganz allein.
Beginnen Sie die Auswahl der Farben für Ihr mediterranes Badezimmer, indem Sie sich für maximal drei Grundtöne entscheiden, die für Ihr persönliches Empfinden gut zusammenspielen. Um dabei für eine warme und natürliche Atmosphäre zu sorgen, beschränken Sie sich in Ihrer Auswahl auf erdige Farben wie Ocker, Sand oder Beige. Achten Sie weiterhin darauf, dass die Töne Ihrer Wahl nicht zu glänzend oder gar grell daherkommen – die größte Wärme erzielen Sie mit matten Farben.
Ein mediterranes Bad entsteht nicht durch einzelne Farben, sondern durch ihre Harmonie. Wenn warme Erdtöne und sanfte Naturweißnuancen miteinander fließen, wirkt der Raum sofort authentisch.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Im nächsten Schritt ergänzen Sie Ihre Grundtöne um zwei helle, sanft kontrastierende Töne, etwa Weiß, Creme, Olivgrün oder einen Blauton. Denn würden Sie Ihr Badezimmer ausschließlich in erdigen Tönen ausgestalten, würde es nicht mehr warm und natürlich wirken, sondern schwer und drückend wie eine Grube. Unsere Kontrastfarben sorgen für Harmonie, ausgleichende Ruhe und die Möglichkeit, Akzente zu setzen.
Zusammenfassend: Drei warme, erdige, matte Töne bilden die Grundlage für das Farbkonzept eines mediterranen Bades. Ergänzt werden sie immer durch helle Kontrastfarben, die für den nötigen Ausgleich sorgen und Ruhe ins Farbkonzept bringen. Hilfreich bei der Auswahl sind Farbkarten, auf denen sich die Töne gut miteinander vergleichen lassen.
Steht Ihr Farbkonzept, folgt im nächsten Schritt die Materialauswahl. Für den mediterranen Effekt empfehlen sich dabei insbesondere naturbelassene Materialien – denken Sie in Richtung rauer Oberflächen, Strukturen und auffälliger Haptik. Wenn Ihre Finger sanft über die Wand gleiten, sollten Sie den Ursprung des Materials fast noch spüren können. Die Hochglanzfliesen aus dem Baumarkt kommen hier eher nicht infrage. Dennoch sind Ihre Optionen mehr als zahlreich:
Bedenken Sie bei der Planung rund um Stein immer seinen Einsatzort. In Nasszonen spielt die Feuchtigkeitsresistenz eine große Rolle; im Bodenbereich sollten Sie auch auf seine Rutschfestigkeit Wert legen.
Der mediterrane Stil lebt von fühlbaren Oberflächen. Matte Keramik, offenporiger Naturstein oder Kalkputz geben dem Bad Charakter, den man nicht nur sieht, sondern spürt.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Halten wir also fest: Putz ergänzt Ihr Bad um optisch wie haptisch interessante Flächen. In Kombination mit anderen Materialien macht er aus einem Badezimmer eine wohnliche Wohlfühlzone.
Für eine naturbelassene Wirkung darf natürlich auch Holz nicht fehlen. Gerne dürfen sämtliche Möbel in Ihrem Bad aus dem Material gebaut worden sein. Gehen Sie auch hier in eine ursprüngliche Richtung: raue Oberflächen, sichtbare Maserungen, mattes Finish, neutrale bis helle Farben. Eine Hochglanzlackierung zerstört die mediterrane Atmosphäre. Weiterhin raten wir in einem mediterranen Bad von anderen Pflanzenmaterialien, etwa Rattan oder Korbgeflecht, eher ab. Ein einzelnes Element, wie ein Handtuchkorb oder ein Übertopf, möge sich zwar noch harmonisch in das Gesamtbild einfügen – eine übermäßige Verwendung dieser Materialien führt aber schnell in eine Richtung, in die wir uns im Auftrag mediterranes Bad nicht bewegen wollen: den Boho-Stil.
Glaselemente sollten in einem mediterranen Badezimmer nur mit Bedacht eingesetzt werden, denn nur allzu schnell wirken sie technisch, industriell und künstlich – haben also genau die Wirkung, die wir hier unbedingt vermeiden möchten. Wenn Sie auf das Material setzen, dann empfehlen wir getöntes Glas, das einen akzentuierenden Effekt hat. Vorstellbar wären etwa sanft gefärbte Glastüren an Ihren Badezimmermöbeln oder auch gläserne Einlegebretter. Vom großformatigen Spritzschutz aus Klarglas vor der Dusche raten wir dagegen in diesem Kontext eher ab.
Zu einem mediterranen Badezimmer gehört auch immer gewebtes Material. Insbesondere feines Leinen verbinden wir fast instinktiv mit dem Mittelmeerraum. Seine Einsatzmöglichkeiten im Bad sind dabei vielfältiger, als es auf den ersten Blick scheint. Da wären zunächst natürlich Klassiker wie der Duschvorhang. Ein Spritzschutz aus Leinen wirkt wesentlich edler und authentischer als sein Pendant aus Plastik – und an der Haut bleibt er auch nicht kleben.
Denken Sie außerdem an Teppiche und Badvorleger: Leinen ist ein saugstarkes Material und noch dazu sehr pflegeleicht. Wie geschaffen, um es ein wenig vollzutropfen. Die Vorhänge dürfen wir natürlich auch nicht vergessen. Gerade hier erzielen Sie mit Leinen einen starken mediterranen Effekt. Wenn eine sanfte Brise den Stoff bauscht, können Sie das Meer beinahe riechen. Und zuletzt: Haben Sie schon einmal einen Bademantel aus Leinen getragen? Eingehüllt in den feinen Stoff fühlen Sie sich direkt wie im Luxushotel in Monte Carlo – und wenn Sie das gute Stück vielleicht sogar aus dem Urlaub mitgebracht haben, wird jedes Duschen zu einem kleinen Trip ans Meer.
In Kürze: Geeignete Materialien für ein mediterranes Bad gibt es viele: von Naturstein über unterschiedlichste Putzarten hin zu Leinenstoff. Ihnen gemeinsam sind immer eine unverstellte Natürlichkeit und eine faszinierende Haptik.
Terrakotta ist vermutlich das Erste, an das Menschen denken, wenn sie „mediterranes Badezimmer“ hören. Verwunderlich ist das nicht. Schließlich wird die italienische Fliese (terra cotta, ‚gebackene Erde‘) auf dem Stiefel seit der Antike für Bäder verwendet. Auch für Ihr mediterranes Bad kommen Terrakottafliesen infrage, allerdings immer nur in Kombination mit anderen Materialien, Oberflächen und Gestaltungselementen. Denn würden Sie das Badezimmer bis unter die Decke mit Terrakotta auskleiden, erhielten Sie kein mediterranes Urlaubsflair, sondern eine braune Erdhöhle.
Daher: Terrakotta gerne, aber stets mit Augenmaß. Lieber in einem helleren Farbton als in einem dunklen Braun und auf jeden Fall matt und nicht lasiert oder glänzend.
Ihre Fliesen sollten unbedingt Charakter haben. Leicht matte Oberflächen, warme Naturtöne und kleine Unregelmäßigkeiten bringen Leben in den Raum. Entscheidend ist, dass sie sich warm anfühlen – optisch wie haptisch.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Auch Keramikfliesen können für ein mediterranes Bad funktionieren, erfordern allerdings Augenmaß: Setzen Sie auf gedeckte Farben wie Ocker, Beige oder helle Erdtöne mit einem matten Finish. Ihre Oberfläche darf gerne strukturiert sein. Optimal ist es, wenn sie nach echtem Handwerk aussieht, also ein paar Unregelmäßigkeiten besitzt und nicht vollständig uniform wirkt. Auch für Keramikfliesen gilt: Große Kacheln vermeiden viele Fugen. Achten Sie nur darauf, dass der Fliesenleger Ihrer Wahl das Format auch akzeptiert.
Unser Rat zu Betonfliesen oder auch Zementfliesen im mediterranen Bad lautet: Lieber nicht. Denn nur allzu leicht verlieren Sie sich hier in Ornamenten, floralen Mustern und Bordüren. Aus Ihrem mediterranen Bad wird so schnell ein orientalischer Hamam, oder es sieht gleich aus wie ein Badezimmer aus den Zeiten des Wirtschaftswunders. Klarheit und Einfachheit sind wesentliche Elemente eines mediterranen Badezimmers. Schlichte Betonfliesen kommen daher maximal für den Boden infrage. Als aufwendige Gestaltungselemente sind sie dagegen eher ungeeignet.
Wer mediterran denkt, denkt schnell ans antike Rom oder Griechenland und landet damit alsbald auch bei Mosaiken. Unserer Meinung nach gilt hier allerdings das Gleiche wie bei den Betonfliesen: Weniger ist mehr. Nutzen Sie Mosaike nicht großflächig oder umlaufend, sondern lieber zur Akzentuierung. Heben Sie mit Ihrer Hilfe einen kleinen Wandbereich am Waschbecken hervor oder schaffen Sie eine Akzentwand in der Dusche – nicht im starken Kontrast, sondern besser Ton in Ton zum restlichen Farbkonzept Ihres Badezimmers. Alles andere sorgt für Unruhe, optische Brüche und außerdem deutlich mehr Pflegeaufwand.
Fliesen sind in einem mediterranen Badezimmer unverzichtbar. Entscheiden Sie sich am besten für natürliche Materialien mit klar erkennbarer Oberflächenstruktur und intensiver Haptik. Großformatige Muster passen nicht ins Konzept.
Sie wollen gleich loslegen und ihr mediterranes Badezimmer für Zuhause planen? Dann probieren Sie doch unserem hansgrohe Badplaner aus und verwirklichen Sie Ihren Traum!
Das Flair macht den Unterschied. Dabei gibt es wenig, das für ein mehr Urlaubsambiente sorgt als eine großzügig gestaltete Walk-in-Dusche. Es sind das kleine Stück Luxus, das Mehr an Platz, die unverbaute Optik, die hier den Ausschlag geben. Wenn Sie die Möglichkeit haben, entscheiden Sie sich für eine ebenerdige Dusche.
Sollten Sie an einer Duschwanne nicht vorbeikommen, dann greifen Sie am besten zu einem unaufdringlichen Modell. Einfache geometrische Formen, eine sanfte Linienführung, kein Schnickschnack – so erhalten Sie die harmonische Struktur des Raumes.
Bleiben wir direkt beim Wohlfühlfaktor: Haben Sie schon einmal unter einer Regendusche gestanden? Dort prasselt Wasser sachte auf Ihren ganzen Körper, wäscht alle Sorgen fort und fühlt sich an wie eine sanfte Massage. Handbrausen mögen praktisch sein, aber für die absolute Entspannung nach einem langen Tag gibt es nichts Besseres als einen kräftigen Guss aus der Regendusche. Für das mediterrane Badezimmer mit dem Dolce-Vita-Effekt lautet unser Rat daher ganz klar: Greifen Sie zur Kopfbrause und genießen Sie Ihren ganz persönlichen Sommerregen. Vielleicht ist er nicht vom Meer herangezogen, aber er fühlt sich genauso an.
Selbstverständlich muss sich Ihr privater Regenguss auch irgendwie regulieren lassen. Ohne Armaturen wäre eine solche Dusche sonst eine ziemliche Wasserverschwendung. Besonders gut zur Geltung kommen dabei Armaturen in matten Designs. Um Sie zu inspirieren: Brushed Bronze wirkt edel und harmoniert mit zahlreichen Erdtönen. Brushed Black Chrome ist eher zurückhaltend-neutral und damit besonders vielseitig. Mattschwarz strahlt Modernität aus, bleibt aber trotzdem ruhig und unaufdringlich. Verzichten Sie in jedem Fall auf stark reflektierende Armaturen, denn zu viel Lichtbrechung zerstört die Harmonie. „Armaturen in der Dusche und am Waschtisch führen Linien fort, bilden Kontraste und verbinden die mediterrane Wärme mit der schlichten Eleganz der Region.“, erklärt Natascha Beha. Daher ist außerdem wichtig: saubere Linien und geometrische Formen. Vor allem die Armaturen sorgen für Klarheit in der Struktur des Badezimmers und unterstreichen seine naturverbundene Einfachheit. Sowohl in der Dusche als auch am Waschtisch ist Verschnörkeltes im mediterranen Stil fehl am Platz.
Zuletzt noch ein Geheimtipp für Ihre Dusche: Holen Sie sich Strandfeeling und Spa-Ambiente doch einfach in Ihre eigenen vier Wände. Am besten, indem Sie Ihrer Dusche einen kleinen Outdoor-Effekt verleihen, denn das ist gar nicht so schwer. Zunächst, indem Sie ein wenig mit der Wasserführung tricksen: Lassen Sie Ihre Kopfbrause möglichst mittig in Ihrer Dusche installieren. Am besten als Teil einer (abgehängten) Decke; einen ähnlichen Effekt erzeugen Sie aber auch durch ein verlängertes Rohr. Denn wenn Sie beim Duschen weit weg von allen Wänden stehen, spüren Sie das. Am Klang des Wassers, an der Luft, am Brausestrahl. Fast, als wären Sie draußen. Außerdem wäre da noch der Boden Ihrer Dusche. Wie wäre es dort mit Fliesen, die einen Kieselsteinboden nachahmen? Natürlich nicht klein und unangenehm, sondern großformatig und angerundet wie eine Fußmassage. Unterschätzen Sie nicht die Wirkung, die das Gefühl unter unseren Füßen auf unser gesamtes Körperempfinden hat. Den Rat, zur Entspannung einfach mal wieder barfuß über eine Wiese zu laufen, geben Mediziner:innen nicht von ungefähr.
Für ein mediterranes Bad ist eine ebenerdige Dusche die beste Lösung. Am besten ausgestattet mit einer Kopfbrause und Armaturen, die sich harmonisch in die Farbgestaltung des Badezimmers einfügen.
Mediterrane Räume leben von warmem Licht, das die Naturmaterialien weich betont und eine behagliche Atmosphäre schafft. Ein häufiger Fehler ist daher die Verwendung kalter, bläulicher LED-Lichttemperaturen oder eine unzureichende Lichtplanung. Schnell wirken Stein, Putz und Holz so fahl oder grau.
Mediterranes Licht ist niemals kalt. Setzen Sie auf warmes, weiches Leuchten – erst dann entfalten Stein, Putz und Holz ihre ganze Stimmung. Besonders indirektes Licht schafft jene sonnige, sanfte Atmosphäre, die ein mediterranes Bad wirklich lebendig macht.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Stilbrüche können ein mediterranes Bad spannend und individuell machen – jedoch nur, wenn sie bewusst gesetzt und gestalterisch eingebettet sind. Häufig entstehen unerwünschte Brüche, weil moderne, kühle oder völlig andersartige Elemente ohne gestalterisches Konzept integriert werden. Etwa die hochglänzende Dusche zu rustikalem Putz, futuristische Armaturen zu warmem Naturstein oder skandinavische Minimal-Deko in einem toskanisch angehauchten Raum.
Solche unkoordinierten Kombinationen wirken immer eher zufällig als raffiniert. Achten Sie deshalb darauf, dass jeder Stilbruch ein klares gestalterisches Ziel verfolgt und sich in Materialien, Farbtemperatur und Linienführung mit dem restlichen Konzept verbindet. Gut geplante Akzente – etwa ein moderner Spiegel oder ein auffälliges Bild – können mediterrane Elemente bewusst kontrastieren, ohne die Gesamtwirkung zu stören.
Ein mediterranes Bad versteht sich eher als zurückhaltend und entspannt. Dekorieren Sie zu viel, geht dieser Effekt schnell verloren. Ein Körbchen hier, ein paar Muscheln dort, dazu bunte Keramiken, Pflanzen und Wandornamente – so verkleinert sich die optische Wirkung des Raumes und er wirkt unruhig.
Mediterranes Design funktioniert am besten ausgewählt und kuratiert: Wählen Sie wenige, hochwertige Stücke mit handwerklichem Charakter – etwa eine bemalte Keramikschale, ein dezenter Olivenholz-Akzent oder eine einzelne mediterrane Pflanze. Lassen Sie dem Raum genügend freie Flächen und visuelle Ruhe; so können Materialien wie Putz, Naturstein und Holz ihre Wirkung entfalten.
Mediterrane Basisfarben: Warme, naturnahe Sand-, Beige- oder Brauntöne bilden die Grundlage.
Akzentfarben: Ocker, Olivgrün oder Meerblau setzen Akzente, schaffen Ruhe und sorgen für einen harmonischen Ausgleich.
Harmonische Abstimmung: Berücksichtigen Sie Lichtverhältnisse; natürliche Sonne verstärkt warme Töne.
Boden & Wände: Natursteine wie Travertin, Kalkstein, Sandstein oder Granit vermitteln mediterranes Flair.
Fliesen: Fliesen in Terrakotta-Optik, Natursteinfliesen oder handwerklich wirkende Keramikfliesen eignen sich besonders gut.
Putz: Stucco, Kalkputz oder Tadelakt schaffen lebendige, strukturierte Wände.
Kombinationen: Harmonieren Naturstein, Keramik und Putzfarben miteinander, wirkt das Bad authentisch und elegant.
Sanitärkeramik: Geometrisch einfach gehaltene Formen unterstreichen den mediterranen Stil.
Duschen: Die Dusche ist das Herzstück des Bades; planen Sie hier sorgfältig. Akzentbereiche an den Wänden, haptisch ansprechende Böden, Regenbrause, Walk-in-Dusche – hier setzen Sie zentrale Designstatements.
Armaturen: Messing oder gebürstete Bronze erzeugen warme Akzente; gebürstetes Chrom wirkt modern und elegant.
Stauraum: Holzregale oder offene Ablagen integrieren sich harmonisch.
Lichtgestaltung: Insbesondere indirektes Licht (LED-Stripes, Wandleuchten) sorgt in einem mediterranen Bad für stimmungsvolle Atmosphäre.
Akzentbeleuchtung: Spots in Nischen oder über der Badewanne setzen Highlights.
Accessoires: Handtücher, Textilien und Teppiche in warmen Naturfarben und am besten aus Leinen; Pflanzen wie Lavendel oder ein Olivenbäumchen verstärken das mediterrane Flair.
Dekorative Elemente: Körbe, Keramikvasen, Schmiedeeisen oder kleine Mosaike runden den Look ab.
Helle Erdtöne wie Sand, Ocker, Creme, Beige
Natürliche Weißnuancen statt Reinweiß
Dezente Akzente in Türkis, Salbeigrün oder Terrakotta
Naturstein wie Travertin, Kalkstein oder Sandstein
Fliesen in naturbelassener Optik
Holz mit warmer Maserung (z. B. Haselnuss, Olivenholz)
Kalkputz, Stucco oder Tadelakt mit sanfter Textur
Matte und leicht unregelmäßige Oberflächen
Wenig bis keine Hochglanzflächen
Sanfte Rundungen, klare Linien
Nischen, Bögen oder leicht organische Formen
Schlichte, handwerklich wirkende Elemente
Armaturen in Bronze, mattem Chrome oder schwarz matt
Keramikwaschbecken, Terrakotta-Elemente, Holzdetails
Zurückhaltende, natürliche Deko (z. B. Olivenzweig, handgefertigte Keramik)
Natürliche Unregelmäßigkeiten sind gewollt
Oberflächen wirken warm, lebendig und nicht steril
Handwerkliche Haptik statt maschineller Perfektion
Warmweiße Beleuchtung (keine kühlen LED-Töne)
Möglichst mehrere Lichtquellen für weiche Schatten
Indirektes Licht für eine ruhige, sonnige Atmosphäre
Wenige gezielte Highlights statt zu viel Dekoration
Materialien und Farben folgen einem durchgängigen Konzept
Na, haben Sie inzwischen Lust auf das Mittelmeerfeeling bei sich zu Hause bekommen? Dann wäre unser finaler Tipp: Probieren Sie sich zwischen Farbkonzept und Keramik-Platzierung am besten einfach mal aus. Mit unserem 3D-Badplaner müssen Sie dafür nicht einmal Ihren Platz verlassen.
Wenn Sie dann sagen: „So soll es sein“, vermitteln wir Ihnen gerne den Fachbetrieb in Ihrer Nähe, der gemeinsam mit Ihnen auch die letzten Details plant. Und sollte Ihnen das mediterrane Bad nicht zusagen, dann werfen Sie gerne einen Blick auf die aktuellen Badtrends: vielfältige Ideen, spannende Designs, moderne Ausstattungen – bestimmt ist auch für Sie etwas dabei.
Die Kosten für ein mediterranes Badezimmer können stark variieren, da sie von vielen Faktoren abhängen: Materialauswahl, Raumgröße, gewünschte Ausstattung, handwerkliche Umsetzung und eventuelle Zusatzarbeiten wie neue Leitungen oder eine Fußbodenheizung. Naturstein oder hochwertige Putze wie Tadelakt sind meist teurer als Standardkeramik, dafür aber besonders stilprägend. Generell lässt sich sagen, dass ein mediterranes Bad sowohl im mittleren Budgetbereich als auch im gehobenen Segment realisierbar ist.
Ideal sind Fliesen mit warmer, natürlicher Ausstrahlung. Dazu gehören Keramikfliesen in Sand-, Ocker- oder Terrakottatönen, strukturierte Steinoptiken sowie echte Natursteinfliesen wie Travertin oder Kalkstein. Matte Oberflächen wirken deutlich authentischer als hochglänzende. Für Akzente eignen sich kleine Mosaiken, wenn sie sparsam eingesetzt werden.
Die Pflegeleichtigkeit hängt in erster Linie von der Materialwahl ab. Keramikfliesen und glatte Kalkputze sind unkompliziert zu reinigen und relativ unempfindlich. Natursteine wie Travertin oder Kalkstein benötigen dagegen eine regelmäßige Imprägnierung, um Flecken und Feuchtigkeit vorzubeugen. Tadelakt ist wasserfest und langlebig, muss aber sachgerecht verarbeitet und gelegentlich mit Seifenlasuren gepflegt werden. Insgesamt kann ein mediterranes Bad sehr pflegeleicht sein, wenn Materialien bewusst ausgewählt und fachgerecht behandelt werden.
Typisch sind warme, erdige und sonnige Farbtöne. Dazu zählen Beige, Sand, Creme, Ocker, Terrakotta und helle Brauntöne. Ergänzend finden sich oft natürliche Weißnuancen sowie dezente Blau-, Grün- oder Türkistöne, die an Meer, Himmel und Olivenhaine erinnern. Grundsätzlich wirken mediterrane Farbkonzepte weich, warm und leicht gedämpft.
Armaturen in warmen Metalltönen harmonieren besonders gut mit mediterranen Materialien und Farben. Beliebt sind gebürstetes Messing, Bronze und Chrom oder Schwarz mit matter Oberfläche. Die Formen sollten eher weich und klassisch wirken, ohne zu modern oder futuristisch zu sein. Auch traditionelle Armaturen mit leichten Retro-Elementen fügen sich gut ein, solange sie nicht zu verspielt sind.