

Die konsolidierten Nettoumsätze der Hansgrohe Gruppe
UmsatzHansgrohe verzeichnet nach einer Phase überaus dynamischen Wachstums auch 2008 im Vergleich zum Vorjahr bei Umsatz und Ergebnis leichte Zuwächse. Mit € 668 Mio. liegt der Nettogesamtumsatz um gut ein Prozent – währungsbereinigt um zwei Prozent – über dem Vorjahresumsatz von € 661 Mio., der Pro-Mitarbeiter-Umsatz ist mit € 218 Tsd. ebenso um ein Prozent besser als der Wert in 2007. Dabei entfiel das Gros des Wachstums auf die ersten sechs Monate 2008. Im zweiten Halbjahr haben sich die Folgen der weltweiten Finanzmarktkrise auch auf die Entwicklung der Sanitärbranche ausgewirkt. Zwischen Wachstum und KriseAngesichts des Einbruchs der Konjunktur in vielen Teilen der Welt sind im dritten und besonders im vierten Quartal die Auftragseingänge spürbar zurückgegangen. Dies galt vor allem für die Märkte, die wie die USA, Spanien und England bis heute besonders unter der Finanzmarktkrise und einem überhitzten Immobilienmarkt zu leiden haben. Die positive Geschäftsentwicklung in anderen Märkten in Nord- und Osteuropa sowie im Fernen Osten hat dies zwar ausgleichen können. Aber das Wachstumstempo hat ebenso in den so genannten Emerging Markets an Dynamik verloren, selbst wenn die Hansgrohe AG hier erneut zweistellig zulegen konnte. Wachstumstreiber ExportDennoch wurde auch 2008 das Umsatzplus vor allem im Auslandsgeschäft erzielt. Während jenseits der deutschen Grenzen der Nettoumsatz um zwei Prozent auf € 531 Mio. (2007: € 521 Mio.) anstieg und damit 80 Prozent zum Gesamtumsatz beitrug (2007: 79 Prozent), stagnierte der Inlandsumsatz mit € 137 Mio. knapp unter dem Vorjahresniveau (2007: € 140 Mio.). ErgebnisplusDie Finanzmarktkrise, das gegenüber den Vorjahren verlangsamte Umsatzwachstum und der starke Euro haben dafür gesorgt, dass die Hansgrohe Gruppe zum 31. Dezember 2008 ihr Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nur leicht auf € 131 Mio. verbessern konnte. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 19,7 Prozent (2007: 19,8 Prozent). |