11.05.2016

Keine Briefkastenfirma in Panama

Die Hansgrohe SE betreibt in Panama seit 2012 ein Verkaufsbüro. Aufgabe der drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkaufsbüros ist die Unterstützung des Vertriebs von Armaturen und Brausen nach Zentralamerika und in die Karibik. Aufgrund lokaler Vorschriften muss das Verkaufsbüro Jahresabschlüsse erstellen und selbstverständlich auch eine Steuererklärung abgeben. Um dabei den lokalen Vorschriften nachzukommen, wird die dazu notwendige buchhalterische Betreuung durch die Firma BDO gewährleistet. Die erforderliche rechtliche Beratung des Vertriebsbüros wurde von der Kanzlei Mossack Fonseca durchgeführt, die eine der größten Anwaltskanzleien Panamas ist. Für diese juristische Betreuung fiel eine Jahresgebühr von insgesamt rund 800 US-Dollar an. Darüber hinausgehende Geschäftsbeziehungen zwischen der Hansgrohe SE und Mossack Fonseca bestanden und bestehen nicht. Sofort nach Bekanntwerden der Aktivitäten der Kanzlei im Rahmen der Panama Papers hat die Hansgrohe SE die Geschäftsbeziehung beendet. Das Verkaufsbüro wird nun auch rechtlich von der Firma BDO beraten.

Die Hansgrohe SE betreibt somit keinesfalls eine Briefkastenfirma – weder in Panama noch sonst irgendwo – und ist in den Panama Papers daher lediglich durch die einstige rechtliche Beratung im Rahmen des Jahresabschlusses des Verkaufsbüros in Panama durch deren damalige Anwaltskanzlei genannt. Diese einstige Geschäftsbeziehung ist durch die Hansgrohe SE gekündigt worden und besteht nicht mehr.

 

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